Ayutthaya

Ayutthaya ist eine Stadt in der gleichnamigen Provinz in Zentralthailand. Ungewöhnlich ist die Lage der Stadt. Sie befindet sich auf einer Insel, am Zusammenfluss der Flüsse Chao Phraya, Lopburi und Pasak. Ayutthaya ist ein ehemaliges siamesisches Königreich, das vom 14. Jahrhundert bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts existierte. Der charismatische Führer U Thong, der sich später Ramathibodi nannte, herrschte 19 Jahre. Zu den Sehenswürdigkeiten zählt der Geschichtspark Ayutthaya, der die alte Stadt umfasst. Nach der Restaurierung der Ruinen nach 1956 kann der Park heute besichtigt werden.

Sehenswert ist der königliche Palast Wang Luang, der rund sieben Pavillons aufweist. Der Chandra-Kasem-Palast ist Palastanlage und Nationalmuseum von Thailand. Die von König Mongkut erbaute Anlage umfasst den Chaturamuk Pavillon, die Riman Rataya Halle, den Pisai Sayalak Turm und die königlichen Pferdeställe. Weiterhin gibt es in der „Alten Stadt“ mehrere sehenswerte Wats, wie der Wat Phra Sri Sanphet, der Wat Phra Ram, der Wat Ratchaburana, der Wat Mahathat, der Wat Suwan Dararam und der Wat Lokaya Sutharam. Der letztgenannte Wat beherbergt einen 42 Meter langen, liegenden Buddha.

Nördlich der Insel befindet sich der Wat Na Phra Men. Er beherbergt etliche imposante Buddha-Statuen, wie den Phra Puttha Nimit und den Phra Khan Thavarat. Der Goldene Bergtempel Wat Phu Khao Thong wurde von König Ramesuan, der Sohn von Ramathibodi, errichtet. Der Tempel ist begehbar und bietet einen schönen Ausblick auf die Umgegend.

Westlich der Insel ist der Wat Chai Watthanaram, der Tempel des Königs Prasat Thong, sehenswert. König Ramathibodi ließ auch den Wat Yai Chai Mongkon südlich der Insel errichten, eine sehr alte Tempelanlage. Weitere Tempelanlagen sind der Wat Phanan Choeng und der Wat Phuttai Sawan. Einen Besuch wert sind auch das Chao Sam Phraya-Nationalmuseum und das Ayutthaya Historical Study Center.