Ko Samui

Ko Samui ist eine Insel, die östlich der Landenge, die die Halbinsel Malaysia und den asiatischen Kontinent verbindet, ungefähr 35 Kilometer entfernt vom Festland im Golf von Thailand liegt. Sie gehört zur Provinz Surat Thani und ist gleichzeitig Verwaltungshauptsitz des Landkreises Ko Samui.

Die Insel hat eine Fläche von 233 km² und ist damit die drittgrößte Insel Thailands. Sie gehört mit ungefähr 60 weiteren Inseln zum Samui-Archipel, unter denen sich auch die 40 Inseln des Ang Thong Nationalparks befinden. Das Landesinnere der Insel besteht aus einer Berglandschaft die mit Wald bedeckt ist. Hierbei handelt es sich um Sekundärwald, da der ursprüngliche Primärwald der Abholzung zum Opfer gefallen ist und nun durch weniger artenreiche Vegetation ersetzt wurde. Der ursprüngliche Urwald ist nur noch an wenigen Stellen vorhanden, er musste Platz machen für die Raumschaffung für Plantagen. Eine 51 Kilometer lange Ringstraße führt um die Insel, größtenteils an der Küste entlang.

Auf Ko Samui findet man mehrere buddhistische Tempel. Auf der Insel leben größtenteils Menschen, die dem buddhistischen Glauben angehören, aber auch Muslime, deren Anteil mit 20 % relativ hoch ist. Im Gegensatz zum Festland, leben Buddhisten und Muslime auf de Insel friedlich nebeneinander, auf dem Festland kommt es häufiger zu Auseinandersetzungen zwischen den Glaubensgruppierungen. Auf einer kleinen, Vorgelagerten Insel befindet sich der "Big Buddha", eine zwölf Meter hohe, vergoldete Buddhastatue welche dort 1972 errichtet wurde. Im Khunaram Tempel nahe des Ortes Ban Hua Thanon kann man sich den mumifizierten Leichnam des Mönches Luang Phor Daeng Payasilo ansehen, der im Alter von 79 Jahren während der Meditation verstarb. Das war 1973, und noch heute befindet sich sein Körper in der sitzenden Position und zeigt kaum Anzeichen von Verwesung.

Für Touristen ist die Insel besonders attraktiv wegen ihrer breiten Sandstrände und durch ihre Lage im Golf von Thailand, die dafür sorgte, das Ko Samui von dem großen Tsunami der 2004 Thailands Küste stellenweise zerstörte und unzählige Opfer forderte, verschont blieb.