Nationalpark Ao Phang Na

Ao Phang Nga ist ein im April 1981 eröffneter Nationalpark im südlichen Thailand und umfasst ein Gebiet von mehr als 400 Quadratkilometern. Der Park besteht zu etwa 80 Prozent aus Wasserflächen der Andamanensee, eines Randmeeres des Indischen Ozeans. Darüber hinaus erstreckt sich der Nationalpark über 42 unterschiedlich große Inseln, die von einer beeindruckenden Flora und Fauna geprägt sind.

Tier- und Pflanzenwelt

Der Nationalpark Ao Phang Nga ist vor allem aufgrund seiner Landschaft und reichen Fauna berühmt. Die Anhöhen bestehen aus Kalkstein und an den teilweise sehr senkrechten Klippen haben sich einige Pflanzenarten durchgesetzt. Zu den häufigsten Pflanzen des Nationalparks gehören Mangroven, Schraubenbäume und Büsche. Im Wasser sind beispielsweise Seegras und Algen heimisch. Durch das vorherrschende schwüle Klima, das durch den Monsun bestimmt wird, gibt es auf der Wasseroberfläche ganzjährig Plankton, das viele Tierarten anlockt. Insgesamt kommen in der Region knapp 30 Säugetierarten, wie Affen, Flughunde und Delfine, vor. Außerdem leben hier zahlreiche Vogelarten, zu denen beispielsweise Reiher und Schwalben zählen, und einige Reptilien, wie Schlangen, Echsen oder die Siamesische Sumpfschildkröte. Im Wasser und an den Ufern findet man Rochen, Haie, Korallenfische, Garnelen, Korallen und Frösche.

Sehenswürdigkeiten

Neben Naturliebhabern kommen auch Geschichte- und Filminteressierte gern in den thailändischen Nationalpark. Zu den beliebtesten Attraktionen zählen Tham Lot, eine Tropfsteinhöhle, die Insel Khao Khian, auf der es mehr als 3000 Jahre alte Malereien gibt, sowie Khao Ta-Pu. Diese Insel wird seit 1974 auch James-Bond-Insel genannt, da Roger Moore hier als Geheimagent 007 im Film „Der Mann mit dem goldenen Colt“ zu sehen war.