Phuket

Phuket ist eine 543 km² große Insel im Süden von Thailand. Sie ist mit einer Länge von fast 50 km und einer Breite von 22 km die größte Insel Thailands. Nur durch eine schmale Wasserstraße ist die Insel vom Festland getrennt. Ihre gleichnamige Hauptstadt hat eine Einwohnerzahl von etwa 75 500, dies entspricht etwa einem Fünftel der gesamten Insel.

An der Westküste Phukets gibt es zahlreiche, wunderschöne Sandstrände, die heute viel von Pauschalurlaubern aus der ganzen Welt besucht werden. Früher war das Innere der Insel ein einziger Dschungel, heute gibt es nur noch wenige Regionen an denen Dschungel wachsen kann. Der Nationalpark beispielsweise, der in der Nordspitze der Insel liegt, ist eine von diesen Regionen, wo es noch viel Grün zu sehen gibt. Heute ist die gesamte Fläche der Insel eher mit Kokospalmen und Kautschuk-Plantagen bedeckt, aber auch Ananas und Bananen werden hier angebaut und geerntet.

Selbst eine Insel wie Phuket hat auch in Sachen Kultur und Sehenswürdigkeiten für Urlauber und Reisende etwas zu bieten. Der Put-Yaw zum Beispiel, ein 200 Jahre alter Tempel, liegt mitten in der Stadt. Er wurde im 18. Jahrhundert von chinesischen Einwanderern gebaut, als Zeichen der Dankbarkeit von China an Thailand.

Im Südwesten der Insel steht ein weiterer Tempel, der allerdings den Buddhisten gehört.
Sein früherer Abt wird heute noch sehr vereehrt. Viele Touristen aus China, Taiwan oder Japan besuchen ihn noch regelmäßig.

Für das romantische Feeling ist in Phuket bei Sonnenuntergang auch gesorgt. Den guckt man sich nämlich am besten am Laem Phrompthep an. Es ist die südlichste Spitze der Insel. Von hier aus hat man einen atemberaubenden Blick auf das Meer und den vorderen, kleineren Inseln. Viele Urlauber, aber auch Einheimische treffen sich öfters hier um den Ausblick zu genießen.